| Trotz Reförmchen - Ablehnung der Studiengebühren bleibt hoch |
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| Geschrieben von Malte Pennekamp | |
| Wednesday, 26. May 2010 | |
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aus der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Universität Hohenheim
hervorgeht ist der Anteil der Studierenden in Bayern, die die Abschaffung der
Studiengebühren befürwortet gesunken. Nach
der neuen Umfrage lehnen nur noch knapp zwei Drittel der Studierenden
Studiengebühren ab. Doch nirgendwo sonst meinen so viele Studierenden, dass die
Gebühren nicht zu einer Verbesserung der Lehre geführt haben. Für die Landes-ASten-Konferenz Bayern (LAK) kommentiert Barbara Kern: „Die Ablehnung der Studiengebühren ist in Bayern trotz kleiner Rückgänge ungebrochen stark. Obwohl manche Hochschulen die Gebühren gesenkt haben und zahlreiche Erleichterungen durch den Bayerischen Landtag beschlossen wurden, wie die Ausweitung der Befreiungstatbestände oder die Abschaffung der Verwaltungsgebühren, lehnen nach wie vor fast zwei Drittel der bayerischen Studierenden Studiengebühren ab. Angesichts von 60,6 % Ablehnung der Gebühren kann also schlecht von einer Zufriedenheit der Studierenden mit der Campusmaut die Rede sein. Dass die Studierenden an ihrem Nein zu den Gebühren festhalten hat seine Gründe: Finanzielle Probleme sind der Hauptgrund, der junge Menschen von der Aufnahme eines Studiums abhält. Von denjenigen, die trotz der finanziellen Belastung ein Studium aufnehmen, bricht ein hoher Anteil das Studium aus finanziellen Gründen ab. Denn unter den Studienabbruchsgründen stehen die finanziellen Probleme nach Leistungsüberforderung an zweiter Stelle. Auch die neue Sozialerhebung der deutschen Studentenwerk untermauert erneut, dass die Aufnahme eines Studiums in Deutschland erheblich vom Geldbeutel der Eltern abhängt". Zur Perspektive der Gebühren in Bayern nimmt Malte Pennekamp, Sprecher der LAK, Stellung: „Die Bayerische Staatsregierung sollte die neuen Zahlen als weitere Aufforderung verstehen, die Studiengebühren abzuschaffen. Jeder junge Mensch, der aufgrund seiner finanziellen Situation kein Studium aufnehmen kann ist für den Freistaat verschenktes Potenzial. Dass diese Einsicht Bayern noch nicht erreicht hat, zeigt auch das bayerische Nein zur Bafög-Erhöhung. Der Freistaat hat, dass muss man angesichts der Abschaffung von Gebühren im Saarland und Hessen , sowie der baldigen Abschaffung in NRW sagen, die Zeichen der Zeit nicht erkannt". |
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| Letzte Aktualisierung ( Friday, 4. June 2010 ) |
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