| Studierendenvertretungen: Kürzungen bei den Studentenwerken stoßen auf absolutes Unverständnis |
|
|
| Geschrieben von Malte Pennekamp | |
| Monday, 25. January 2010 | |
|
Während sich die soziale Situation der Studierenden durch die Einführung von Bachelor und Studiengebühren weiter verschärft hat, kürzt die Staatsregierung erneut die Gelder der Studentenwerke. Bei den bayerischen Studierendenvertretungen stößt die Kürzung auf völliges Unverständnis.
Malte Pennekamp, Sprecher der Bayerischen Studierendenvertretungen, Landes-ASten-Konferenz: „Das Kaputtsparen der Studentenwerke erscheint angesichts der Proteste im Winter nahezu zynisch. Wir werden unsere ganze Kraft in die Wagschale werfen, um diese erneute Kürzung rückgängig zu machen. Für die bayerischen Studierenden bedeutet die Kürzung bei den Studentenwerken voraussichtlich eine versteckte Erhöhung der Studiengebühren, denn die Studentenwerke werden die entstehenden Haushaltslöcher vermutlich über einen Anstieg der Studentenwerksbeiträge finanzieren. Es ist durchaus denkbar, dass das Kaputtsparen der Studentenwerke den Weg für ihre spätere Privatisierung ebnen soll. Solche Gedankenspiele gibt es unter anderem in den Reihen der FDP“, so Malte Pennekamp. Die Studentenwerke bilden neben BAföG die zweite Säule, mit denen insbesondere finanzschwachen Studierenden ein Studium ermöglicht werden soll. Sie unterstützten die Studierende mit vergünstigtem Wohnraum, vergünstigtem Essen und wichtigen Beratungsangeboten. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|





